Woher kommt die rechte Gewalt im Osten? Seit den 1990er-Jahren heißt es immer wieder: Das ist eine Folge verinnerlichter autoritärer DDR-Strukturen. Stefan Wellgraf hingegen…
In seinem Buch untersucht Niklas Krawinkel die Geschichte der extremen Rechten in der Bundesrepublik und den gesellschaftlichen Umgang mit ihr seit 1945 anhand von vier Themen: die hochdekorierte Integrationsfigur aus der „Erlebnisgeneration“ Hans-Ulrich Rudel, das führende Debatten- und Theorieorgan Nation Europa, den Jugendbund Wiking-Jugend sowie die Entwicklung in der Region Frankfurt/Rhein-Main.
Der von Martin Göllnitz (Philipps-Universität Marburg) und Yves Müller herausgegebene Band versammelt zahlreiche Beiträge internationaler Forscherinnen und Forscher zur Regionalgeschichte der nationalsozialistischen Sturmabteilung (SA). Mit der Neuerscheinung wird ein wichtiger Beitrag zur Erforschung dieser immer noch zu wenig beachteten NS-Gewaltorganisation geleistet.
Das Projekt „HAMREA – Hamburg rechtsaußen“ untersucht rechtsextreme Gewalt und Aktionsformen in, mit und gegen städtische Gesellschaft von 1945 bis Anfang der 2000er-Jahre. In einem Gastbeitrag präsentieren Kerstin Thieler und Daniel Gerster erste Ergebnisse.
Rechtsradikale Literaturpolitik als metapolitische Praxis in den 1950er und 1960er Jahren
Hiermit möchten wir auf die Neuerscheinung des Handbuchartikels von Christoph Schulze zu „Neonazismus“ aufmerksam machen. Er ist im Handbuch Rechtsextremismus im Springer Verlag erschienen, welches von Fabian Virchow, Anke Hoffstadt, Cordelia Heß und Alexander Häusler herausgegeben wurde.
In der März-Ausgabe der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (72/2024) veröffentlichte Christian Philipp den Aufsatz „Drei Lehrer im rechten Zwielicht – Der Kausch-Skandal in Hann. Münden 1978 und seine Folgen“. Der Autor behandelt darin den öffentlichen Diskurs über rechtsradikalen Einstellungen bei Lehrkräften.
Im letzten Heft der österreichischen Zeitschrift „Zeitgeschichte“ wird der Wandel von extremen Rechten nach 1945 behandelt. Neben Beiträgen über das Wirken von einzelnen Akteur*innen, sind ebenso Artikel zur rechtsextremen Publizistik in Österreich oder auch die Bedeutung des „Südtirol-Konfliktes“ für sowohl die österreichische als auch die deutsche extreme Rechte enthalten.
Im vergangenen Dezember gab die Friedrich-Ebert-Stiftung den neuesten Band des Archivs für Sozialgeschichte (AfS) heraus, dessen Rahmenthema sich mit „Rechtsextremismus nach 1945“ befasst.
Der Artikel ist in der aktuellen Ausgabe von Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft erschienen. Er zeichnet den Werdegang…
