Das neue Online-Portal macht archivische Quellen zu rechter Gewalt sichtbar und kontextualisiert sie. Es bündelt verstreute Bestände aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Archiven und stellt diese in einem gemeinsamen Recherche- und Darstellungsraum bereit. Ziel ist es, unterschiedliche Überlieferungen und Perspektiven zugänglich zu machen und damit eine fundierte Auseinandersetzung mit der Geschichte rechter Gewalt zu unterstützen.
Im Rahmen der „Speaker Series: Holocaust and Genocide Studies” finden an der Universität Zürich in diesem Semester mehrere Workshops und Vorträge statt. Unter anderem wird dabei der Frage nach den Kontinuitäten eugenischer Politik nach 1945 nachgegangen.
Der Vortrag „Rassistisches Denken in der alten Bundesrepublik und die Apartheid im südlichen Afrika“ von Johannes Dafinger war am 19.04.2026 auf Deutschlandfunk Nova zu hören und ist nun als Podcast in der ARD-Mediathek abrufbar.
Der Tagungsband zur ZAER-Tagung in Potsdam zu den „Lebenswelten der radikalen Rechten“ (2024) mit Beiträge von vielen aktiven ZAER-Mitgliedern ist Open Access bei Wallstein erschienen.
Wie „wehrhaft“ erweist sich die Demokratie? Diesem Komplex widmet sich eine Tagung, die am 29. September 2026 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) stattfinden wird.
This conference will examine the periodization of the radical right and its perception of the past from a transnational perspective. Case studies on French- and German-speaking worlds are particularly welcome, but other areas of focus are also possible, namely European spaces with global interconnections. Our conference is structured around two main concerns.
Aktuelle Konflikte zeigen: Geschlecht und Sexualität sind umkämpfte Verhältnisse und eng mit Antifeminismus verbunden. Das Buch zeigt durch die Herausarbeitung eines dreischrittigen Prozesses aus patriarchaler Absicherung, feministischem Aufbegehren und antifeministischer Abwehr, dass Antifeminismus dabei als eigenständige Ideologie zur Absicherung patriarchaler Verhältnisse wirkt und nicht erst als Reaktion auf feministische Bewegungen entsteht.
Seit dem 19.03.2026 zeigt das Haus der Geschichte Baden-Württemberg im Erinnerungsort „Hotel Silber“ die neue Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror“. Sie wird bis zum 14. Februar 2027 in Stuttgart zu sehen sein und soll anschließend bis Herbst 2027 in der Dokumentationsstelle Rechtsextremismus (DokRex), im Generallandesarchiv Karlsruhe gezeigt werden.
Barbara Manthe gibt einen Überblick über die Geschichte rechtsterroristischer Gewalt in der Bundesrepublik: Das Buch zeichnet nach, wie Täter Netzwerke bilden, wie Politik und Gesellschaft zwischen Verharmlosung, Ignoranz und entschiedener Gegenwehr schwanken – und wie sehr die Verhandlung darüber, was uns bedroht, unser Selbstverständnis als Gesellschaft prägt.
Die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten und Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz veranstalten am 17. und 18. April 2026 die Tagung „Naturschutz und die Neue Rechte – Sensibilisierungs-, Präventions- und Interventionsansätze für Akteurinnen und Akteure des Naturschutzes in Niedersachsen.
