In ihrem neuen Buch rekonstruiert Marie Müller-Zetzsche die intellektuelle Vorgeschichte der »Neuen Rechten« in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich anhand der Zeitschriften »Nation Europa« und »Défense de l’Occident«.
Im Themenschwerpunkt „Zeitgeschichte der Rechten“ auf „Zeitgeschichte online“, der vom ZAER herausgegeben wird, ist ein neuer Beitrag erschienen.
Im Dossier „Zeitgeschichte der Rechten“ auf Zeitgeschichte-Online, das durch den ZAER herausgegeben wird, sind zwei neue Beiträge erschienen.
Das Zeitbild „Deutschlands radikale Rechte. 1945 bis 2025“ präsentiert erstmals einen umfassend bebilderten Gesamtüberblick dieses heterogenen politischen Spektrums – ausgehend vom Kriegsende und entlang von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen im doppelten und ab 1990 geeinten Deutschland bis in die Gegenwart…
Das neue Online-Portal macht archivische Quellen zu rechter Gewalt sichtbar und kontextualisiert sie. Es bündelt verstreute Bestände aus staatlichen und zivilgesellschaftlichen Archiven und stellt diese in einem gemeinsamen Recherche- und Darstellungsraum bereit. Ziel ist es, unterschiedliche Überlieferungen und Perspektiven zugänglich zu machen und damit eine fundierte Auseinandersetzung mit der Geschichte rechter Gewalt zu unterstützen.
Der Tagungsband zur ZAER-Tagung in Potsdam zu den „Lebenswelten der radikalen Rechten“ (2024) mit Beiträge von vielen aktiven ZAER-Mitgliedern ist Open Access bei Wallstein erschienen.
Aktuelle Konflikte zeigen: Geschlecht und Sexualität sind umkämpfte Verhältnisse und eng mit Antifeminismus verbunden. Das Buch zeigt durch die Herausarbeitung eines dreischrittigen Prozesses aus patriarchaler Absicherung, feministischem Aufbegehren und antifeministischer Abwehr, dass Antifeminismus dabei als eigenständige Ideologie zur Absicherung patriarchaler Verhältnisse wirkt und nicht erst als Reaktion auf feministische Bewegungen entsteht.
Barbara Manthe gibt einen Überblick über die Geschichte rechtsterroristischer Gewalt in der Bundesrepublik: Das Buch zeichnet nach, wie Täter Netzwerke bilden, wie Politik und Gesellschaft zwischen Verharmlosung, Ignoranz und entschiedener Gegenwehr schwanken – und wie sehr die Verhandlung darüber, was uns bedroht, unser Selbstverständnis als Gesellschaft prägt.
Das neue Portal zur Geschichte der radikalen Rechten bietet eine kommentierte Auswahl von bislang schwer zugänglichem Quellenmaterial aus der Zeit zwischen 1945 und 2000. Dazu zählen…
Auf H-Soz-Kult sind der Tagungsbericht zur ZAER-Tagung „Extreme Right Transnational: Towards a New Postwar History“, die vom 9. bis 10. Oktober 2025 an der Universität Fribourg stattfand, sowie ein Bericht zur Tagung „Transnational Perspectives on Europe’s Extreme Right“, die vom 21. bis 23. Oktober 2025 an der Universität Mannheim durchgeführt wurde, erschienen.
