Rechtsradikale Literaturpolitik als metapolitische Praxis in den 1950er und 1960er Jahren
Das Konzept der Metapolitik, das den Handlungsspielraum der radikalen Rechten erweitern soll, wird der Neuen Rechten zugeschrieben. Metapolitische Strategien entwickelten Akteure wie Hans Grimm, Arthur Ehrhardt und Herbert Böhme allerdings schon in den 1950er und 1960er Jahren. Sie schufen eine alternative Publikationslandschaft und förderten rechtsradikale Netzwerke, die mehrere Generationen prägten.
Müller, Y., Müller-Zetzsche, M. Rechtsradikale Literaturpolitik als metapolitische Praxis in den 1950er und 1960er Jahren. Dtsch Vierteljahrsschr Literaturwiss Geistesgesch (2024). https://doi.org/10.1007/s41245-024-00260-x (Open access)
