Das Bundesarchiv und die Dokumentationsstelle Rechtsextremismus (DokRex) des Landesarchivs Baden-Württemberg veranstalten am 12. und 13. Oktober in Berlin-Charlottenburg die Tagung Rechte Gewalt dokumentieren und archivieren: Erinnerung. Aufklärung. Sensibilisierung.
Eine Tagung des DFG-Forschungsprojekts „Die bundesdeutsche Rechte und die ‚sexuelle Revolution‘“ und des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld, des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ) und des VW-Forschungsprojekts „Die radikale Rechte in Deutschland, 1945–2000“ (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) und Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ) in Potsdam) in Kooperation mit dem Zeithistorischen Arbeitskreis Extreme Rechte (ZAER).
In ihrem neuen Buch rekonstruiert Marie Müller-Zetzsche die intellektuelle Vorgeschichte der »Neuen Rechten« in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich anhand der Zeitschriften »Nation Europa« und »Défense de l’Occident«.
Im Themenschwerpunkt „Zeitgeschichte der Rechten“ auf „Zeitgeschichte online“, der vom ZAER herausgegeben wird, ist ein neuer Beitrag erschienen.
Die internationale Konferenz rückt die historischen und aktuellen Beziehungen und Auseinandersetzungen zwischen der extremen Rechten und Gewerkschaften in Nordamerika und Europa in den Fokus.
Im Dossier „Zeitgeschichte der Rechten“ auf Zeitgeschichte-Online, das durch den ZAER herausgegeben wird, sind zwei neue Beiträge erschienen.
Das Zeitbild „Deutschlands radikale Rechte. 1945 bis 2025“ präsentiert erstmals einen umfassend bebilderten Gesamtüberblick dieses heterogenen politischen Spektrums – ausgehend vom Kriegsende und entlang von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen im doppelten und ab 1990 geeinten Deutschland bis in die Gegenwart…
Der Tagungsband zur ZAER-Tagung in Potsdam zu den „Lebenswelten der radikalen Rechten“ (2024) mit Beiträge von vielen aktiven ZAER-Mitgliedern ist Open Access bei Wallstein erschienen.
Aktuelle Konflikte zeigen: Geschlecht und Sexualität sind umkämpfte Verhältnisse und eng mit Antifeminismus verbunden. Das Buch zeigt durch die Herausarbeitung eines dreischrittigen Prozesses aus patriarchaler Absicherung, feministischem Aufbegehren und antifeministischer Abwehr, dass Antifeminismus dabei als eigenständige Ideologie zur Absicherung patriarchaler Verhältnisse wirkt und nicht erst als Reaktion auf feministische Bewegungen entsteht.
Workshop des Zeithistorischen Arbeitskreises Extreme Rechte (ZAER) in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) Potsdam.
Datum: 13./14. März 2025
Tagungsort: Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)
