Eine Tagung des DFG-Forschungsprojekts „Die bundesdeutsche Rechte und die ‚sexuelle Revolution‘“ und des Arbeitsbereichs Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld, des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ) und des VW-Forschungsprojekts „Die radikale Rechte in Deutschland, 1945–2000“ (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) und Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ) in Potsdam) in Kooperation mit dem Zeithistorischen Arbeitskreis Extreme Rechte (ZAER).
Aktuelle Konflikte zeigen: Geschlecht und Sexualität sind umkämpfte Verhältnisse und eng mit Antifeminismus verbunden. Das Buch zeigt durch die Herausarbeitung eines dreischrittigen Prozesses aus patriarchaler Absicherung, feministischem Aufbegehren und antifeministischer Abwehr, dass Antifeminismus dabei als eigenständige Ideologie zur Absicherung patriarchaler Verhältnisse wirkt und nicht erst als Reaktion auf feministische Bewegungen entsteht.
Der Artikel ist in der aktuellen Ausgabe von Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft erschienen. Er zeichnet den Werdegang…
Sebastian Bischoff hat in der „Zeitschrift für Geschichtswissenschaft“ über rechte antikapitalistische Vorstellungen in den bundesrepublikanischen Pornografie-Debatten um 1970 geschrieben.
Kristoff Kerl, Sebastian Bischoff, Anna-Carolin Augustin haben im ZON-Schwerpunkt zur Zeitgeschichte der Rechten einen Text über extrem rechte Traditionslinien des Sexualantisemitismus in den USA geschrieben.

