Der Zeithistorische Arbeitskreis Extreme Rechte (ZAER) ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss, der zur zeitgeschichtlichen Erforschung der extremen Rechten in Deutschland, Österreich und der Schweiz beiträgt.

Seit seiner Gründung im Februar 2019 in Potsdam veranstaltet der Arbeitskreis Tagungen und Workshops, um Gelegenheiten für die akademische Diskussion und Vernetzung zu schaffen. Veranstaltungen fanden bisher in Potsdam (2020), Frankfurt a.M. (2022), Salzburg (2023), Potsdam (2024), Hamburg (2025) und Fribourg (2025) statt.

Ziel ist es, die Forschung zur extremen Rechten im deutschsprachigen Raum zu systematisieren und zu qualifizieren. Untersucht werden Organisationen, Praktiken, transnationale Netzwerke sowie die Ideen der extremen Rechten und ihres Umfeldes. Auch die gesellschaftlichen Wirkungen und Gegenreaktionen sind Analysegegenstände. Wir kooperieren mit der Rassismus- und Nationalismusforschung und anderen für uns relevanten Disziplinen. Den Austausch zum Thema zwischen Wissenschaft und außerwissenschaftlichen Einrichtungen (etwa in der Bildungsarbeit) wollen wir stärken. (Näheres zur Gründungsgeschichte des ZAER im Beitrag von Anke Hoffstadt und Sebastian Bischoff im Sammelband „Making History“ (2025, S. 171-73)).

Der ZAER nutzt zur Kommunikation eine Mailingliste. Eine Aufnahme kann per E-Mail angefragt werden: mailingliste[at]zeitgeschichte-extreme-rechte.de. Bitte erklären Sie in ein oder zwei Sätzen Ihre Anliegen und verweisen soweit möglich auf Ihre institutionelle Anbindung. Ihre E-Mailadresse wird nur im Rahmen unserer Beschickung durch die Mailingsliste genutzt und nicht an Dritte weitergeben. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, sich wieder auszutragen und die Mailadresse wird dann gelöscht. Für Weiteres: Datenschutzhinweise.