Am Dienstag, den 3. März 2026, geht um 19 Uhr ein neues Portal zur Geschichte des Rechtsradikalismus online. Es bietet eine kommentierte Auswahl von bislang schwer zugänglichen Zeugnissen aus der Zeit zwischen 1945 und 2000. Sie verdeutlichen, wie sich die Ideologie, die Organisation und das Auftreten des Rechtsradikalismus entwickelte.
Auf H-Soz-Kult sind der Tagungsbericht zur ZAER-Tagung „Extreme Right Transnational: Towards a New Postwar History“, die vom 9. bis 10. Oktober 2025 an der Universität Fribourg stattfand, sowie ein Bericht zur Tagung „Transnational Perspectives on Europe’s Extreme Right“, die vom 21. bis 23. Oktober 2025 an der Universität Mannheim durchgeführt wurde, erschienen.
Mit der Reihe »Auch Deutsche unter den Opfern« (O-Ton Polizeibericht) greift die Berliner Landeszentrale für politische Bildung das Thema Kontinuitäten des Rechtsextremismus und aktuelle gesellschaftliche Prozesse auf. Der Hass auf…
Woher kommt die rechte Gewalt im Osten? Seit den 1990er-Jahren heißt es immer wieder: Das ist eine Folge verinnerlichter autoritärer DDR-Strukturen. Stefan Wellgraf hingegen…
In der öffentlichen Debatte um rechte Hochburgen ist meistens nur von den ostdeutschen Bundesländern die Rede. Viel seltener wird über die durchaus auch existierenden westdeutschen Hochburgen gesprochen. Weithin unbekannt ist, dass es in der Weimarer und der Bonner Republik vor allem in Nord- und Südeutschland solche Hochburgen gab. Die Podiumsdiskussion nimmt diese komplexe Geschichte und Gegenwart erstmals in Gänze in den Blick.
In seinem Buch untersucht Niklas Krawinkel die Geschichte der extremen Rechten in der Bundesrepublik und den gesellschaftlichen Umgang mit ihr seit 1945 anhand von vier Themen: die hochdekorierte Integrationsfigur aus der „Erlebnisgeneration“ Hans-Ulrich Rudel, das führende Debatten- und Theorieorgan Nation Europa, den Jugendbund Wiking-Jugend sowie die Entwicklung in der Region Frankfurt/Rhein-Main.
Der von Martin Göllnitz (Philipps-Universität Marburg) und Yves Müller herausgegebene Band versammelt zahlreiche Beiträge internationaler Forscherinnen und Forscher zur Regionalgeschichte der nationalsozialistischen Sturmabteilung (SA). Mit der Neuerscheinung wird ein wichtiger Beitrag zur Erforschung dieser immer noch zu wenig beachteten NS-Gewaltorganisation geleistet.
The conference will examine the transnational dimensions and dynamics of the extreme right after 1945 from an actor-centred perspective. It will…
Workshop des Zeithistorischen Arbeitskreises Extreme Rechte in Kooperation mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) Potsdam
International Conference
Extreme Right Transnational: Towards a New Post-War History
October 9–10, 2025, University of Fribourg (Switzerland)
