Die Webseite des Zeithistorischen Arbeitskreises Extreme Rechte befindet sich derzeit noch im Aufbau. Wir bitten, das Fehlen von Informationen zu entschuldigen. Hinweise und Einreichungen an redaktion@zeitgeschichte-extreme-rechte.de sind gerne gesehen.
„Warum gilt Sachsen als Neonazi-Hochburg? Und weshalb treffen sich Rechtsextremisten oft an den immer selben Orten? Der Politologe Maximilian Kreter über den »Pull-Effekt« – und wirksame Gegenmaßnahmen.“ – Interview in ‚Der Spiegel‘ vom 22.11.2020
Racism in History and Context ist eine virtuelle Podiumsdiskussionsreihe, präsentiert vom Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands, dem German Historical Institute Washington und seinem Pacific Regional Office sowie dem Institute of European Studies der University of California, Berkeley.
Zwei Podcasts – Rice and Shine und NSU-Watch – widmen sich zum 40. Jahrestag dem rassistischen Brandanschlag auf die Geflüchtetenunterkunft in der Hamburger Halskestraße, bei dem am 22. August 1980 zwei junge Männer aus Vietnam, Nguyễn Ngọc Châu (22) und Đỗ Anh Lân (18), starben.
„Als die Mauer fiel, fingen auch die Neonazis an zu träumen. Sie wollten nicht nur die DDR stürzen sehen, sondern auch die Bundesrepublik Deutschland. Ein Ruck ging durch die Szene. Rechte DDR-Skinheads konnten sich endlich offen auf der Straße zeigen, westdeutsche Neonazi-Kader trommelten im Osten für die braune Revolution. Jetzt sprechen ehemalige Führungskader.“
„Rechte Kader, wie der damals 23-jährige Ingo Hasselbach, nutzten die kurze Zeit der Anarchie nach dem Mauerfall und die entstanden Freiräume. Sie schufen Strukturen, deren Einfluss bis in die Gegenwart reicht. Fast 30 Jahre nach seinem Bruch mit der Szene spricht Hasselbach mit der Journalistin Ulrike Bieritz über die rechte Szene in Ostdeutschland, die Ursprünge seiner persönlichen Radikalisierung und die Gründe für seinen Ausstieg“
https://youtu.be/KRAtejSdDsY
Beitrag zur Tagung des Arbeitskreises im Februar 2020:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/geschichtswissenschaft-den-kontinuitaeten-rechter-gewalt.976.de.html?dram:article_id=470668
Wir freuen uns über die Veröffentlichung des Themenschwerpunktes „Rechtsextremismus als Gegenstand der Zeitgeschichte“ auf zeitgeschichte-online.de. Er versammelt Vorträge der gleichnamigen Veranstaltung am 1. Februar 2019 am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF), ergänzt um weitere Beiträge.
Beitrag anlässlich des 40. Jahrestages des Verbots der WSG im Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunkkultur.de/wehrsportgruppe-hoffmann-eine-geschichte-staatlichen.976.de.html?dram:article_id=469087
So wie extrem rechtes Denken stets Teil der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert war, gehört gewaltförmiges Handeln seit jeher zur politischen Praxis der „nationalen Opposition“. Die rechten Krisendiagnosen beschwören beständig den drohenden Untergang Deutschlands und setzen dagegen eine Ideologie, die die Rechtfertigung und Ausübung von Gewalt in sich trägt.

