[Tagungsbericht] Lebenswelten der radikalen Rechten

Vom 27. bis zum 28. Juni 2024 wurde am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam die Tagung „Lebenswelten der radikalen Rechten. Praktiken, Ideologien und Strukturen, 1945–2000“ abgehalten. Die zweite ZAER-Tagung wurde vom ZZF und dem Moses Mendelssohn Zentrum (MMZ) organisiert und von der VolkswagenStiftung gefördert.

Christoph Schulze (MMZ) schreibt im Tagungsbericht, der auf H-Soz-Kult veröffentlicht wurde:

„Die radikale Rechte in Deutschland entwickelte sich nach 1945 nicht nur in Form von Parteien. In oft vernetzten und aufeinander Bezug nehmenden Verbänden, Gruppierungen, im Umfeld von Publikationen, in Szenen und Subkulturen fand eine nachhaltig wirkende Alltagskommunikation statt. Gemeinsame Vorstellungen, Werte und Habituelles entstanden und wandelten sich in Begegnungen, bei Ausflügen, in Vereinen, beim Sport, der Musik und in der Mode – in den Lebenswelten der radikalen Rechten.

Diese Annahmen bildeten die Grundgedanken für die Tagung, die im Juni 2024 in Potsdam stattfand. Die von etwa 80 Personen besuchte Zusammenkunft stand in Verbindung mit einem größeren, von der VW-Stiftung geförderten Forschungsprojekt am ZZF und MMZ mit dem Titel „Die radikale Rechte in Deutschland, 1945–2000“. Neben Dissertationen und Postdoc-Arbeiten entsteht hier eine kommentierte Online-Quellensammlung zum Thema, die bald veröffentlicht wird.“

Den vollständigen Tagungsbericht finden Sie hier.